Zum zweiten Mal New York erlebt (2009)

New York ist für einen Fotografen quasi sowas wie ein Sandkasten für Erwachsene. Man kann sich regelrecht austoben und es gibt wahrlich überall etwas zu entdecken.

Ich gehöre zu den Fotografen, die für sich selbst eigentlich überhaupt gar nichts mehr fotografieren. Und so war es ein regelrechtes Vergnügen, doch mal was schönes für mich zu machen und immer den Blick schweifen zu lassen, sich dem Treiben hinzugeben und einfach mit dem Herzen zu sehen, was es für ungewohnte Sachen gibt. Zudem ist es gerade für einen Hochzeitsfotografen eine gute Übung wie ich finde. Fotografen sehen die Welt eh anders. Ein Fluch als auch Segen. Wir sehen oftmals die Menschen anders. Oftmals überlege ich, wie die Frau oder der Mann wohl lachend aussehen könnte und was man aus diesem Menschen fotografisch rausholen könnte. Oftmals bleibt es aber nur bei der Fantasie – aber wer weiss was die Zukunft noch bringt?

Jedenfalls hier nun eine Handvoll Impressionen aus der Stadt die tatsächlich niemals schläft und in der ich meinen Geburtstag nun zum zweiten Mal verbracht habe.

Das war der Blick vom Hotelzimmer. Ein typischer Hinterhof in Manhattan. Zwischen 8th und 9th Ave/38st Street.

Ein Teil vom südlichen Central Park. Ein kleines bisschen klettern und man thront über den Fußgängern und kann sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und ist vom sonstigen Lärm und Trubel fast komplett abgeschnitten. Klasse.

Architektur komprimiert. Ansichten des World Financial Centers von der Wasserseite aus gesehen.

Man kann wunderbar am Hudson River flanieren. Oder auch laufen. Oder die Eichhörnchen (Squirrels) füttern. Im Hintergrund kann man am Horizont die Freiheitsstatue sehen; von mir liebevoll “Fackel-Else” genannt…

Und das ist sie auch schon – Miss Liberty.

Das muss man wirklich mal selber erlebt haben – Downtown Manhattan bei Sonnenuntergang. Einfach mit der Staten Island Ferry nach Staten Island fahren und wieder zurück. Kostet einen außer Zeit exakt null Dollar.

Während das Frühstück (Gemüse-Rührei mit Bratkartoffeln und noch irgendwas) standesgemäß am Fenster sitzend und rausschauend. Es wurde wirklich nicht langweilig einfach nur zu gucken was die Menschheit da draußen so treibt. Diese Obststände stehen quasi an jeder dritten Ecke.

Der Central Park vom Schloß Belvedere aus gesehen in nördliche Richtung. Gigantisch und die New Yorker lieben ihren Central Park. Klar, würde ich auch…

Krasses Gegenteil ist dann der Times Square. Es ist zwar sowieso überall in Manhattan südlich vom Central Park was los – aber hier gibt die meisten Menschen auf einem Haufen. Übrigens sollte man das “Cold Stone Cremery”-Eis auf gar keinen Fall verpassen. Gegenüber von Madame Tussaud.

Hier der Times Square in voller Heftigkeit. Muss man einfach auf sich wirken lassen, “Aha” murmeln, Mund wieder zuklappen und weiter auf Entdeckungstour gehen.

Etwas abseits findet sich viel Service-Personal…

Sport auch bei widrigen Bedingungen. Die Menschenmassen interessierten den Läufer auf der Brooklyn Bridge nicht. Auch nicht der kühle und feuchte Wind.

Diese Aussicht bietet sich von Brooklyn aus bei diesigem Wetter. Downtown mal eher unglamourös.

Hier stehen normalerweise so einige Fotografen morgens oder abends, um die Brooklyn Bridge bei Sonnenauf- oder untergang mitsamt Manhattan zu fotografieren. Ich habe es mir ausnahmsweise mal verkniffen. Beim nächsten Mal…

Zurück ging es auf der parallel verlaufenden Manhattan Bridge. Kaum ein Mensch nutzt diese Brücke, obwohl es doch am Anfang (von Manhattan aus gesehen) viel Aussicht bietet, wie hier auf einen eher rückwärtigen Teil von China Town. Oder einen kleinen Sportplatz, wo gerade eine Schule einige Wettkämpfe durchführte.

Man sollte öfter mal nach oben schauen. Dino mitsamt Decke des American Museum of Natural History.

Vorgeschichte: Eine junge Frau hatte an diesem Tag Geburtstag (so wie ich auch). Sie hatte einige Luftballons in der Hand, blieb stehen, schloss die Augen (obwohl die Menschenmassen um sie strömten), murmelte ein Gebet und entließ die Ballons (ganz klein rechts von den linken Lampen) in die Freiheit.

Diesige Aussicht vom Top of the Rocks – dem Rockefeller Center. Blick in nördliche Richtung mit dem Central Park.

Hier der Blick in die andere Richtung. Links das Empire State Building. Wer es weiss kann gerade so die Freiheitsstatue fast am Horizont in der Mitte erkennen.

Den Times Square muss man einfach mal abends als auch nachts erlebt haben. Eine ganz eigene Atmosphäre. Und der Himmel war nie ganz dunkel.

Auf dem Weg ins Hotel zurück, nachdem vier Cocktails intus waren. Das Empire State Building umhüllt von Wolken oder Dunst. Skandal: Die Bar kannte keinen (von mir sehr gemochten) Caipirinha.

Die letzten drei Tage des Aufenthaltes gab es Dauerregen. Aber im Hotel verkrümeln ist auch nicht so spannend, denn das kann ich auch zuhause haben. Also Regenjacke angezogen und mal um die Blocks gezogen. Der Kollege im linken Taxi wusste übrigens auch keinen Rat.

Habe ich schon erwähnt, dass es geregnet hat?

Ohne Worte…

 

Und das war es auch schon. Diese plus 35 weitere Bilder gibt es dann hier zu sehen: KLICK MICH

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